Bochum, wir komm’n zu Dir!

Juli 12th, 2010

Eine Modenschau bieten auch wir nicht, aber wir kommen immerhin mit ein paar Kurznachrichten aus dem Internet nach Bochum. Nach dem traurigen Ende des Voetbal Total als Rugby Total am Sonntag machen wir sechs Tage drauf (aus Berliner Sicht) kurz vor den Niederlanden halt und tragen unser Scherflein bei zur Spielfreude im Rahmen von „Bochum Total 2010″.

Twitterlesung im Original von den Twitkrittern gibt’s für den Pott am Samstag, 17.07., ab 20 Uhr in der Rotunde, die – und das freut mich, den ehemaligen Messdiener, ganz besonders – den Älteren unter uns vielleicht auch als Katholikentagsbahnhof bekannt ist. Ein würdiger Ort also, um die Wiedergeburt des Aphorismus in digitalem Gewand gebührend endlich auch einmal in Bochum zu zelebrieren!

Und was uns alle noch ungemein viel mehr freut ist, dass laut Programmheft nach uns der wunderbare Toni Mahoni seine schöne Kunst in der Rotunde darbietet (früher am Abend ist er auf der Wortschatzbühne. Wieso sind wir da eigentlich nicht, ich meine, was ist denn Twitter, wenn nicht eine Wortschatzbühne? Egal). Hoffen wir nur, dass es dann auch ein frischjetzapftet Bier mit Sprite gibt.

Bis Bochum!

Bild von Markus Schweiss, cc-Lizenz by-sa

Das Video zur Twitterlesung auf der re:publica 2010

April 24th, 2010

Es gibt einiges an Material auf die Googlesserver hochzuspielen und so tröpfeln erst nach und nach die Videos zu den Veranstaltungen der re:publica in die Instantöffentlichkeit. Die Twitterlesung hat es jetzt auch geschafft und so können sich jetzt alle nochmal an den Tweets berauschen, die es zur re:publica nicht geschafft haben:

Twitterbuch jetzt als Minidownload

April 23rd, 2010

Wie berichtet, machen wir ein Twitterbuch bei dem Stuttgarter Verlag PONS. Inhalt: die besten 320 Tweets aus allen Twitterlesungen. Das Buch erscheint im September.

Der Verlag hat eine Art Minibuch zu Werbezwecken drucken lassen. Das gibt es jetzt hier zum Download.

Download hier: Twitterbuch Flyer PONS

Flyer für Twitterbuch

DdngTlaZ (Dann doch noch größere Twitterlesung aller Zeiten) #rp10

April 19th, 2010

Eigentlich hatten wir mit unserem Untergang fest gerechnet. Wenn man ehrlich ist, waren die Twitterlesungen, die wir in all der Zeit hatten, durchwachsen. Wir hatten Höhepunkte, nette und lauschige Lesungen dazwischen, wir hatten aber auch die ein oder andere Lesung, die – ich sag mal – nicht so rockte. Wo der Funken nicht überspringen wollte, von uns zum Publikum. Und große Bühnen mit großem Abstand zum Publikum, nicht-volle Ränge und wenig alkoholisierte Menschen, das – so haben wir das bisher erlebt – sind die natürlichen Feinde jeder Twitterlesung. Wir mussten also erst mal schlucken, als es hieß, wir würden im Friedrichstadtpalast auftreten. Der größten Bühne der Welt. Noch dazu in Konkurrenz zu vielen anderen tollen, unterhaltsamen Events.

Dann war es so weit. Der großartige Thomas Knüwer (@tknuewer) sagte uns an. Wir also – auf der Bühne stehend, angespannt bis zum Anschlag. Etwa 500 Leute in den Rängen, 1000 Augen auf uns gerichtet. Und dann lasen wir unsere erste Strecke. Es war die über Twitter. Wir lasen also vor und schon beim dritten oder vierten Tweet, hörten wir die ersten, vorsichtigen aber deutlich zu vernehmenden Lacher. Ab da wussten wir: es würde gut gehen. Uff!

Und dann kam @JeffJarvis! Jeff! Jarvis! Wir haben ihn zwei Tage vorher gefragt und er sagte zu und wir stellten ihn auf die Bühne und er rockte! Er rockte was das Zeug hielt und uns alle an die Wand. Was für ein Showtalent. Was für ein cooler Typ! Das Publikum brodelte.

Ab da war jedes Eis gebrochen, die Twitterlesung floss nur so dahin. Und, klar, die üblichen Meckereien, wir würden immer nur die selben lesen. Klar, wir hatten einzelne wieder sehr oft drin. Es gibt nun mal einen @hoch21 und an dem kommt man nicht vorbei, wenn man Qualitätstweets vorlesen will. Da kommt man nicht nur einmal nicht dran vorbei sondern mehrmals! Und @diktator! Natürlich der @diktator. Solche Tweetgenies dominieren unsere Lesungen immer wieder und zwar zu was? Genau! Zurecht!

Bei der Gelegenheit: Vielen Dank an die tolle Jury! Unsere Offlinetweetjury, handverlesen mit – ich sag mal – Twitterlesungsassozierten: @kosmar, @Deef, @Vergraemer, @placetogo, @mathiasrichel, @svensonsan! Sie alle haben eine tolle Arbeit geleistet und mit @dikator einen würdigen Gewinner gefunden. Den das Publikum übrigens durch anonymes Vorlesen seinen bestätigte.

Und @saschalobo, der zwar zur Twitterlesung gehört, wie Helmut Schmidt zur Zeit, der uns aber wieder mal nach Kräften ünterstützt hat und irgendwie unser zweiter Stargast war. Zusammen mit @PickiHH rockte er das Publikum im zweiten Höhepunkt: dem Tag auf Twitter. (Wir waren auch nur ganz kurz etwas verstimmt wegen der halbstündigen Überziehung 😉 )

Und dann, nachdem alles schon so super gelaufen zu sein schien: One more thing…
Dirk Baranek stand der Rolli super! Der Auftwitt war definitiv ein revolutionary Highlight, der re:publica. Eine riesen Show! Für ein tolles, ein awesome Product: das einzige echte, richtige und wahre Twitterbuch, das je herausgegeben werden wird: die 320 besten Tweets der letzten 2 Jahre. Ein ganz klarer iPad-Killer! (Vorzubestellen hier.)

Hach, wir fanden es einfach toll! Die beste und größte Lesung, die wir hatten. Wir danken den Veranstaltern, unserer Jury, Jeff Jarvis, Thomas Knüwer und allen anderen, die uns halfen. Und natürlich dem Publikum! Das großartige Publikum, das uns vorm ersaufen rettete! Es war uns eine Freude und große Ehre.

Best, @HappySchnitzel, @baranek, @marthadear, @mspro, @PickiHH, @bosch

(Bilder: anaurath, s3bsg)

REAKTIONEN

Einst als Klowand des Internets diffamiert, hat sich die Plattform für Kurznachrichten aller Art ihren Platz in der modernen Literatur erkämpft. So lauschten etwa am Mittwochabend 300 Kenner der digitalen Wortkunst im Berliner Friedrichstadtpalast bei einer Twitter-Lesung Größen wie „HappySchnitzel“ oder „Marthadear“.
[…]
Letzte Skeptiker mag derweil ein Angebot des Verlags Pons überzeugen: Auf ganz altmodische Art lässt sich in Deutschland demnächst in Buchform in Tweets schmökern. Auf 128 Seiten verspricht Pons das Beste aus den öffentlichen Lesungen. Der Titel: „Twitter – das Leben in 140 Zeichen. Wahre und kuriose Tweets aus dem Web“.

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Unter dem vorher angekündigten massiven Überziehen der Redezeit litt die anschließende Twitterlesung. Diese war stellenweise hochkomisch, litt aber unter einem für das Medium typischen Problem: Unter der geballten Wirkung von ca. 200 Pointen in kurzer Zeit kommt der einzelne Tweet nicht zur Geltung, der nächste Witz folgt schließlich auf dem Fuße. Dennoch verkam die Veranstaltung nicht zur Fips Asmussen-Gagparade. War schon lustig, das.

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Zu den wenigen Highlights gehörten eher die Twitter-Lesung am Mittwoch-Abend oder der launige Vortrag von Sascha Pallenberg am Nachmittag zuvor.

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Auf der Twitter-Lesung am ersten re:publica-Abend… Moment, Lesung? Da stellen sich Leute hin und lesen Tweets vor? Ganz genau das, und zwar gleich eine ganze Gruppe von Twitter-Berühmtheiten, die Stunden und Tage damit verbracht haben, Perlen aus der Timeline zu fischen, um damit etwas über eine Stunde lang Lachanfälle beim Publikum zu provozieren. Aber zurück zum Thema: Wenn es schon Twitter-Lesungen gibt, dann war ein Twitter-Buch natürlich nur eine Frage der Zeit.

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Die Twitterlesung ist sooo 2008. Oder zumindest 2009. Auf jeden Fall scheinen ihre Tage gezählt, schließlich ist die eigentlich grundgute Idee doch längst im Establishment angelangt – sagen manche. Ich nicht. Mir gefällt nach wie vor die Idee in minimalen Sinnzusammenhängen Qualitätstweets gut vorgetragen zu bekommen. Nur leider macht die Grüppchenbildung des re:publica-wir-kennen-und-bleiben-unter-uns-Mikrokosmoses es oft schwierig all dem zu folgen, was da – nicht nur im Rahmen von Twitterlesungen – auf den Podien und Podesten vorgetragen wird. Aber darum soll es jetzt ja nicht gehen.

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Nach Sascha Lobos „How to survive a shitstorm“ (sehr unterhaltsam) habe ich mir meine erste Twitterlesung live anstatt im Stream angeschaut (ebenfalls sehr unterhaltsam und mit Stargast Jeff Jarvis, der ein paar englische Tweets vorlas), um dann bei diversen Flaschen Bier in der Kalkscheune noch weitere Menschen zu treffen, viele leider zu kurz.

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Und fragen wir zum Schluss doch auch noch Tom Brühwiler, BloggingTom seit 2005: “Die Referate von Jeff Jarvis und Sascha Lobo fand ich besonders gut. Die Twitter-Lesung war genial. Eine interessante, wenn auch sehr aufwändige Sache.”

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Die Abendveranstaltungen auf der Republica sind der Unterhaltung gewidmet. Einige Besucher sind bereits 10 Stunden auf der Konferenz, es gibt eine Twitterlesung. Dort werden die pointierten 140-Zeichen-Mitteilungen vorgelesen. Auch Internetguru Jeff Jarvis sitzt inmitten der Blogger. Sein Deutsch sei schlecht, sagt er, aber den unterhaltsamen Teil des Abends will er dennoch nicht verpassen. Die ersten Twitter-Nachrichten drehen sich um das Thema Twitter. Einige fahren ihre Notebooks herunter, andere lachen. Ein bisschen ist es so als lachen sie über sich selbst.

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Und die ersteTwitterlesung, die ich verfolgen durfte, war das zweite Highlight des Tages – ich wünschte, ich könnte auch solche lustigen, nachdenklichen, amüsanten oder auch fiesen Tweets schreiben 😉


die twitterlesung fing mit einer gutgelaunten und spritzigen anmoderation von thomas knüwer an, die leider völlig unverständlich war, weil er leere stühle und im saal herumlaufende twitter-people mit @twitternamen vorstellte. die ersten vorgelesenen tweets waren teilweise zum brüllen komisch. ich bin trotzdem gegangen, weil mich irgendwas störte. keine ahnung was das war. vielleicht hatte ich noch logorrhö-reste im ohr.

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abschließend eine recht spaßige Twitterlesung (Lieblingstweet: Weg ist das Ziel.).

http://www.cirquent-blog.de/2010/04/16/eindrucke-von-der-republica-2010/img_4635/

Das Twitterbuch

April 14th, 2010

[Link]

Es gibt bereits Twitterbücher. Das sind meist von „Twitterexperten“ geschriebene Einführungsbücher. Sowas konnte man machen, solange Twitter ein neues Phänomen und die geringe Fallhöhe seiner Bedienbarkeit von außen noch nicht ersichtlich war. Twitterexperten und ihre Bücher werden also wahrscheinlich genau so wieder verschwinden, wie Marmelade-auf’s-Brot-schmier-Experten und ihre Bücher, die es mit Sicherheit auch gab, als die Marmelade gerade frisch erfunden worden war.

Wir aber haben etwas anderes vor: Wir setzen auf das Bleibende, das große an Twitter. Wir kümmern uns nicht um die Pflicht, sondern um die Kür. Die besten, schönsten, witzigsten und großartigsten Tweets.

Seit Juli 2008 nämlich machen wir regelmäßig Twitterlesungen. Wir lesen immer nur frische Tweets, also nur jene, die zwischen den vierteljährlichen Twitterlesungen anfallen. Im Laufe der 10 Twitterlesungen hat sich auf diese Art die unfassbare Summe von 2.000 grandiosen Tweets angesammelt. Allesamt die besten Tweets ihrer Zeit.

Mit diesen über 2.000 Tweets haben wir uns ein weiteres Mal auseinandergesetzt. Wir haben sie in endlosen, redaktionellen Skypekonferenzen wieder und wieder vorgelesen, besprochen, abgewogen und schließlich aussortiert. Dieses Mal sollten nur die besten der besten Tweets verarbeitet werden.

Was dabei herausgekommen ist, erhebt den Anspruch die 320 besten Tweets in deutscher Sprache der letzten zwei Jahre versammelt zu haben. Lustige Sprüche, launige Weisheiten, spontane Genialitäten und lakonische Ironiken. Hübsch verpackt zwischen zwei Buchdeckeln.

Das Twitterbuch erscheint im September 2010.

Hier vorbestellen bei AMAZON!!
PONS Twitter – Das Leben in 140 Zeichen

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Eines ist uns noch extrem wichtig: Wir danken ausdrücklich den in dem Buch vertretenen 170 Twitterern für das Einverständnis, ihre Qualitätstweets in diesem Buch zu veröffentlichen. Mögen sie den Wal niemals mehr sehen.

Hier also die harten Fakten .

Twitter – Das Leben in 140 Zeichen.
Wahre und kuriose Tweets aus dem Web

Herausgegeben vom Team der Twitterlesung
Dirk Baranek (@baranek)
Björn Grau (@bjoerngrau)
André Krüger (@bosch)
Tina Pickhardt (@PickiHH)
Susanne Reindke (@HappySchnitzel)
Michael Seemann (@mspro)
Markus Trapp (@textundblog)

Mit einem Cover von
Markus Angermeier (@kosmar)

Paperback
13,5 x 19,5 cm
128 Seiten
zweifarbiger Druck (blau & grün)
Verlag PONS
ISBN: 978-3-12-010028-7
Preis: 9,95 € [D] / 10,30 € [A] / 15.50 Fr. (UVP)

re:publica

April 12th, 2010

Aufmerksame Beobachter haben vielleicht schon herausgefunden, dass eine Veranstaltung mit dem Namen dieses Blogs im Programm der re:publica aufgelistet ist. Das ist eine furchtbare Verwechsl Ja, wir werden wieder auf der re:publica auftreten. Und ja: wir können es uns nicht mehr leisten, diese Tatsache weiterhin zu verschweigen.

Warum solltet Ihr auch?“ – höre ich euch jetzt fragen. „Ha!„, sagen wir da. „Ha!“ und „Habt’t ihr eine Ahnung!

Wenn man sich nämlich mal etwas tiefer hinein begibt, etwas recherchiert und dann abwägt, stellt man fest: wir werden nicht nur auf der re:publica auftreten, sondern stehen dort auf der größten Theaterbühne der Welt!

Versteht ihr jetzt? – Ja! Verdammt! Wir haben Schiß!

Egal. Ist ja nun eh nicht mehr zu ändern. Also haben wir uns einfach hingesetzt und sind dieses mal noch kritischer auf unsere Favoritenlisten durch gegangen. Wir waren UN. BARM. HERZIG in der Auswahl. Jeder Tweet, der uns nicht ausnahmslos alle in kollektives Gelächter versetzte, haben wir gnadenlos gestrichen. Außerdem haben wir alle extra ein mehrmonatiges Trainingsprogramm am Südhang der Alpen abgesagt, um auf der re:publica abrocken zu können. Wir, das sind in diesem Fall: @PickiHH, @baranek, @marthadear, @bosch, @HappySchnitzel und @mspro. (Die anderen sind noch in den Alpen). Dazu haben wir uns unseren Hausexperten für große Bühnen wieder in’s Team geholt: Sascha Lobo!

Außerdem wird es Überraschungen geben. Mindestens eine und bis zu drei – (Wir warten noch auf konkrete Budgets aus dem Controlling). Nur so viel: jede Überraschung wird – mindestens – ein Hammer. Ein Feuerwerk, also, von naja, ein bis drei Überraschungen also. Voll spannend, was?

Und jetzt mal im ernst: Bitte kommt. Echt jetzt. Wir brauchen volle Ränge. Twitterlesungen machen doch nur Spass, wenn ihr dabei seid. Und wenn wir uns dann vollends blamieren, dann könnt ihr wenigstens sagen: Waterloo! Wir waren dabei!

TWITTERLESUNG

am 14. April

um 20:30 Uhr

im Friedrichstadtpalast

München

Dezember 14th, 2009

(Ich lass den Titel jetzt einfach mal so stehen. „München“. Nackt, Wort- und Kommentarlos. Als hätte der Städtename alleine schon eine Aussage. Ihr merkt es? Es ist ein Spielbergzitat. Ein bewegender Film über Terrorismus und Rache war das nämlich. So wie folgender Film.)

Münchens 1. Twitterlesung from Deef Pirmasens on Vimeo.

Es war explosiv! Es war brutal! Es gab keine Gnade! Selbst in Münchner S-Bahnen haben sich die Leute sicherer gefühlt. Am Ende lagen alle am Boden, in ihrem eigenen, vom Gelächter massenhaft abgesonderten Speichel! Es war so schlimm, dass wir das Bild des Films zeitweise zensieren mussten (Nerdstrecke). Als es vorbei war, schauten mich einige mit leeren Augen an und hauchten: Nie wieder Twitterlesung!

Ich kann das verstehen. Es ist ein dreckiges Geschäft. Man sieht so viel Leid, so viel Unmenschliches. Aber als Profi kommt man da nicht wieder raus. Wie soll man da in ein normales Leben zurückkehren, bei all dem, was man gesehen hat?

Das einzige, was man tun kann, ist also aufklären. Aufklären, damit sich so etwas niemals wiederholt. Das funktioniert am besten, indem man schonungslos die Bilder zeigt, die so eine Twitterlesung provoziert. Ich möchte, dass jetzt alle unter 18jährigen den Raum verlassen. Sie da hinten, ja Sie, ziehen Sie bitte die Vorhänge zu! Das was sie jetzt gleich sehen werden, wird sie ein Lebtag begleiten.

Vorbereitungen
@inschka und Deef leiten fünf Minuten vor Anfang der Lesung verzweifelte Rettungsversuche ein. Genützt hat es nichts.

Es geht los
@Baranek, @Deef, @Happyschnitzel (v.l.n.r.) am Vorsichhinlesen. Die schmerzverzerrten Gesichter sprechen eine klare Sprache.

Pausenknaller
Die Sternsinger brachten etwas Hardrock in unseren Kuschelsex. (Text geklaut, sorry @peate)

In Aktion
@baranek und das @HappySchnitzel holen zum endgültigen Vernichtungsschlag aus. Nicht im Bild: Das Publikum, das bereits wimmernd und zuckend am Boden lag.

Der Pokal
Offline-Tweet-Kreismeister-Süd @peate und @mspro bei der Siegerinauguration. Im Grunde war er der einzige Überlebende. Wie zynisch, so etwas zu prämieren!

Volles Haus
Das Münchner Publikum in einem der wenigen besinnlichen Momente. Das Lächeln auf den Gesichtern haben wir per Photoshop nachträglich eingearbeitet. (Danke @Kosmar!)

(Alle Fotos mit Dank an @baranek)

NACHLESE:

Die Abendzeitung schreibt ironisch: „Besser können virtuelle und reelle Welt nicht zusammenwachsen. “

Der Münchenblogger irrt: „Kurzweilige Unterhaltung“


Ste7130 zieht Positives an den Haaren herbei:
„Ein gutes Beispiel dafür, wieviel Spaß es [Twitter] bringen kann, wird einem auf der Twitterlesung gezeigt.“


Zu guter letzt hat der Bayrische Rundfunk unser unmenschliches Massaka aufgenommen und daraus eine zynische Satire manipulativ zusammen geschnitten.

Münchenlesung Update

November 26th, 2009

Während München tut, was München so tut, [todo: irgendein abgelutschtes Münchenklischee hier einsetzen. @HappySchnitzel, weißt du da was?], haben wir ganz viel Veränderungen durchgemacht. Also wir, die Twitterlesung München.

Zunächst habe ich die traurige Aufgabe Euch mitzuteilen, dass @Hormonlotto doch nicht mit uns auftreten wird. Sodann habe ich aber wieder ein strahlendes Lächeln parat, wenn ich Euch dafür @HappySchnitzel, unser aller Lieblingsschnitzel und geschätzte Twitkritkollegin als Ersatz präsentieren darf. Juhuu!

Als zweites habe ich auch eine gute Nachricht für alle Daheimbleibenmüsser. Es wird einen Livestream geben und zwar von peoplezapping! Ich bin sehr zuversichtlich, dass die das ordentlich hin bekommen.

Vor allem freuen wir uns über die beiden Sponsoren, die zugesagt haben, unseren Trip zu finanzieren.

Da wäre zunächst nugg.ad, ein Webunternehmen, das gegründet wurde um dem Bayern @holadiho ein zu hause in Berlin zu verschaffen. (Und irgendwas mit Werbung machen die auch.) Aus dieser privilegierten Situation heraus, schickt er uns quasi als kulturelles Carepaket in seine alte Heimat.

Als zweites Unternehmen unterstützt uns die Tweet Academy. Das sind quasi die Profis unter den Twitterern. Nein, krasser: es sind die Seminarleiter der Profis unter den Twitterern! Und als Meisterstück ihrer Kompetenzbeweisführung unterstützen sie unseren Lehrgang im Schöntwittern. Die wissen bescheid!

Twitterlesung wird international. Sorry!

November 9th, 2009

Wie die Faces schon bookten, und die Gefühle konservierten wird es – sorry – wieder eine Twitterlesung geben. Diesmal überfallen wir München. Am 12. Dezember ab 20 Uhr. Das wird nicht schön. Das will man nicht sehen. Aber es muss sein! Zum einen weil wir in Deutschland ein generelles Auftrittsverbot bekommen haben und deswegen nach Bayern ausweichen müssen. Andererseits weil die Münchner es schlicht und einfach verdient haben. So!

Die gefegten Gehwege, die zurechtgemachten Menschen schon in der Ubahn, die traditionsbewusste Alltagskultur, das meist tolle Wetter, dieser streberhafte Fußballerfolgsverein, die vom zweiten Weltkrieg viel zu sehr verschonte Architektur. All dies können und wollen wir in einem Feuerball explosiver Tweets zugrunde richten. München, das ist unser erklärtes Ziel, soll mehr so Berlin werden!

Insgesamt werden wir in folgender Besetzung einfallen:

@PickiHH aus Hamburg
@baranek aus Stuttgart
@hormonlotto aus Bochum
@mspro aus Berlin

Die beiden Doppelagenten @Deef aus @inschka aus München, die den Schlag von langer hand planten, werden auch lesen.

Noch mal für das Innenministerium, das uns aber eh nicht aufhalten wird:

Am 12.12.2009 ab 20:00 Uhr in der Bar Niederlassung, Buttermelcherstraße 6, München. Der Eintritt wird 4 Euro betragen. Kommt doch, und haltet uns auf! Ha!

Live-Stream FFM

September 11th, 2009

Hier also der Stream… Puh!

Video streaming by Ustream